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Segeln in Seychelles

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Warum die Seychellen segeln

Die Seychellen bestehen aus Granit, nicht aus Korallenatollen — große, runde Felsblöcke in der Farbe von altem Eisen, die direkt in ein Wasser abfallen, das so klar ist, dass man den Anker noch bei 12m Tiefe sieht. Die Inner Islands liegen dicht beieinander, höchstens einen Tagestörn voneinander entfernt, das heißt: kurze Etappen und lange Nachmittage vor Anker. Der Wind ist zuverlässig, aber selten grob. Gesegelt wird auf flachem Wasser zwischen palmengesäumten Stränden, und Ankerplätze teilt man in einer guten Woche mit zwei anderen Booten, nicht mit zwanzig.

Was es nicht ist: ein Revier für harte Passagen oder große Distanzen. Der Reiz hier liegt im Langsamen. Morgens an einer Granitspitze schnorcheln, nach dem Mittagessen zwei Stunden segeln, den Anker vor einem Strand werfen, den man von Land aus nicht erreicht. Geeignet für Erstcharterer, Familien und alle, die den überlaufenen Mittelmeerraum schon kennen und Platz suchen.

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Fragen zu Seychelles

Gefragt und beantwortet.

Was kostet ein Yachtcharter auf den Seychellen?
Als grobe Richtschnur: Bareboat-Katamarane kosten je nach Größe, Alter und Saison etwa EUR 4.000 bis EUR 12.000 pro Woche, in der Hauptsaison am oberen Ende. Hinzu kommen Treibstoff, Meeresparkgebühren pro Person, eine Endreinigung und die Proviantierung — hier teurer als im Mittelmeer, da vieles importiert wird. Wer einen Skipper möchte, zahlt zusätzlich dessen Honorar. Für ein verbindliches Angebot schreiben Sie uns auf WhatsApp.
Brauche ich einen Schein, um auf den Seychellen bareboat zu chartern?
Ja. Für einen Bareboat-Charter brauchen Sie eine anerkannte Segelqualifikation — ICC, RYA Day Skipper oder gleichwertig — sowie echte, aktuelle Erfahrung auf einem vergleichbaren Boot, meist auch eine kompetente zweite Person an Bord. Die Basis prüft das vor der Übergabe. Ohne passenden Schein oder als Neuling im Revier lohnt sich ein Skippered Charter: Ein ortskundiger Kapitän, der Durchfahrten und Ankergrund kennt, ist bei der ersten Reise gut investiertes Geld.
Wann ist die beste Zeit, um auf den Seychellen zu segeln?
Von Mai bis September weht der stetige Südost-Passat — 15 bis 25 Knoten, trockenere Luft und das klarste Wasser, also die sportlichere, verlässlichere Segelsaison und zugleich die vollere. Von Dezember bis März herrscht der Nordwest-Monsun: leichter, wärmer, feuchter, mit mehr Motorlaufzeit. April sowie Oktober/November sind ruhige, spiegelglatte Übergangszeiten. Es gibt keine falsche Zeit — die Seychellen liegen außerhalb des Zyklongürtels, und das Wasser ist ganzjährig warm.
Wo starten die Charter?
Alle Charter starten von Mahé, der Hauptinsel, auf der die Flotte liegt. Anreise über den Seychelles International Airport (SEZ), von dort ein kurzer Transfer zur Basis. Ab Mahé liegen die Inner Islands — Praslin, La Digue, Curieuse, Ste Anne und weitere — alle innerhalb eines Tagestörns, die meisten Etappen zwischen 5 und 15 Seemeilen. Proviantieren Sie vor dem Ablegen noch auf Mahé, da die äußeren Stopps nur begrenzte Einkaufsmöglichkeiten bieten.
Sind die Seychellen gut für Familien geeignet?
Ja, und sie zählen zu den einfacheren tropischen Revieren für Familien. Die Distanzen sind kurz, also keine langen Passagen mit quengeligen Kindern; das Wasser ist warm, im Lee flach und klar genug zum bequemen Schnorcheln direkt vom Boot aus. Katamarane bieten Deckfläche und ruhigen Seegang. Die Riesenschildkröten auf Curieuse und die Fahrräder auf La Digue halten die Kinder an Land beschäftigt. Ein Skipper nimmt Ihnen die Navigation ab, sodass Sie sich auf die Crew konzentrieren können.
Katamaran oder Monohull für die Seychellen?
Die meisten entscheiden sich hier für einen Katamaran, und das Revier passt dazu — geringer Tiefgang erlaubt ankernahes Liegen über Sand, es gibt Deckfläche für Gruppen, und der Seegang bleibt in den windschwächeren Nordwest-Monaten angenehm. Ein Monohull segelt besser am Wind und kostet weniger — für eine erfahrene Crew, die Schräglage mag, und eine kleinere Gruppe eine faire Wahl. Nennen Sie uns Ihre Teilnehmerzahl auf WhatsApp, und wir zeigen Ihnen, was passt.
Wie lange sollte ein Charter dauern?
Eine Woche ist der Standard und funktioniert gut: von Mahé nach Praslin, La Digue, Curieuse und zurück, mit genug Zeit zum tatsächlichen Anlegen und Schwimmen statt nur Inseln abzuhaken. Zehn Tage erlauben ein noch ruhigeres Tempo und den Zugang zu stilleren Ecken wie Silhouette, ohne die Rückfahrt zu hetzen. Bei weniger als einer Woche geht zu viel Zeit für die Etappe Mahé-Praslin drauf. Schreiben Sie uns Ihre Reisedaten, und wir schlagen eine realistische Route vor.
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