
Montenegro · Mittelmeer
Segeln in Montenegro.
21 Yachten verteilt auf 1 Revier.
Warum Montenegro segeln
Montenegro packt eine Menge Küste in ein kleines Land. Die Bucht von Kotor schneidet 15 Seemeilen ins Landesinnere, gesäumt von Bergen, die steil ins tiefe Wasser abfallen — das Mittelmeer kommt einem Fjord hier so nah wie sonst nirgends. Segelt man bei erstem Licht an Perast vorbei, liegt das Wasser spiegelglatt, die Kircheninseln ruhen mitten im Kanal, und über dem Karst hängt noch die Wolkendecke. Außerhalb der Bucht führt die offene Adria südlich an Budva und Sveti Stefan vorbei bis zur albanischen Grenze. Das Revier ist kompakt genug, um es in einer Woche ohne lange Überführungen zu segeln, und ruhiger als Kroatien eine Grenze weiter nördlich.
Wir schätzen es für den Kontrast: geschütztes Segeln auf flachem Wasser innerhalb der Bucht, dann echte Küstenpassagen, sobald man die Verige-Enge passiert hat. Beides in einem Törn.
Reviere und Häfen
Alles beginnt in der Bucht von Kotor. Porto Montenegro in Tivat ist die Hauptbasis — eine tiefe, gut geführte Marina mit Tankstelle, Ausrüster und Flughafen zehn Minuten entfernt. Kotor liegt am Kopf der inneren Bucht, die Stadtmauern erheben sich hinter der Kaimauer; für eine Nacht ist es reizvoll, wird in der Saison aber eng. Perast, auf halbem Weg, hat keine richtige Marina, aber man kann vor den beiden Inseln Gospa od Škrpjela und Sveti Đorđe ankern.
Hat man die Verige-Enge passiert — nur 300 m breit, auf den Fährverkehr achten — ist man in der äußeren Bucht bei Herceg Novi, dann folgt das offene Meer. Südlich der Einfahrt liegen der Alte Hafen von Budva, der Ankerplatz unter Sveti Stefan und weiter unten Bar für alle, die mehr Distanz suchen. Die gesamte Küste zum Segeln ist kurz, vielleicht 40 Meilen von Ende zu Ende — plant also eher Erkunden als Strecke machen.
Saison und Wind
Die Saison läuft grob von Mai bis Oktober. Juli und August sind heiß, voll und in der Bucht meist zuverlässig ruhig — gut zum Schwimmen, weniger gut, wenn man Wind sucht. Juni und September sind die beste Zeit: warmes Wasser, weniger Betrieb, mehr Segelwind.
Der Wind hier ist lokal und wird von den Bergen bestimmt. In der Bucht sorgt der katabatische Effekt oft für flaue Morgen, ab Mittag füllt sich der Thermikwind. Der Maestral, eine nordwestliche Seebrise, ist der Arbeitspferd-Wind der Sommernachmittage an der offenen Küste — meist 10 bis 18 Knoten. Vorsicht vor der Bora, einem kalten Nordost, der von den Bergen herabströmt; im Hochsommer selten, in der Nebensaison aber stark und böig. Der Jugo, ein feuchter Südwind, bringt Dünung mit. Nichts davon ist mit dem ägäischen Meltemi vergleichbar — Montenegro bietet ein sanfteres Windbild, das weniger erfahrenen Crews entgegenkommt.
Verfügbare Chartertypen
Wir bieten hier Bareboat- und Skipperchartern an, Segelyacht wie Katamaran. Bareboat eignet sich für Crews mit Schein und Buchterfahrung — die Gewässer bei Kotor sind gutmütig und gut bezeichnet. Skipperbegleitet ist die einfachere Wahl, wenn man sich nicht mit dem Verkehr in der Verige-Enge oder dem Papierkram befassen möchte, und ein ortskundiger Skipper kennt die Ankerplätze, die auf keiner Karte stehen. Katamarane eignen sich gut für Familien und das ruhige Wasser der inneren Bucht, auch wenn das Anlegen im alten Hafen von Kotor mit breitem Rumpf enger wird. Auf den größeren Yachten sind auch Crewed-Charter mit Koch buchbar. Für kürzere Aufenthalte gibt es Halbtages- und Sonnenuntergangstörns ab Tivat — schreibt uns auf WhatsApp mit Datum und Crewgröße.
Realistische Kosten
Montenegro liegt preislich im mittleren bis oberen Bereich der Adria — günstiger als die Balearen, etwa auf Niveau von Kroatien. Als grobe Richtschnur: ein Bareboat-Einrumpfer der 40- bis 45-Fuß-Klasse kostet je nach Alter, Größe und Saison ab rund EUR 2.500 bis 5.000 pro Woche, mit August am oberen Ende. Katamarane starten höher, meist ab EUR 5.000. Ein Skipper kommt mit rund EUR 180 bis 220 pro Tag plus Verpflegung dazu.
Separat einzuplanen sind Marinagebühren (Porto Montenegro und Kotor sind in der Saison nicht günstig), Treibstoff, Endreinigung und Tourismusabgabe. Die Versorgung in den Supermärkten von Tivat und Kotor ist unkompliziert. Für genaue Preise zu einer bestimmten Yacht und Woche fragt uns direkt an — schickt uns die Termine.
Eine Beispielwoche
Tag 1 — Einschiffung in Porto Montenegro, Tivat. Proviant, Papierkram, kurzer Einsegeltörn hinüber zum Ankerplatz vor Rose auf der Halbinsel Luštica.
Tag 2 — Durch die Verige-Enge hinaus an die offene Küste. Segeln nach Süden bis Budva, im alten Hafen anlegen oder in der Nähe ankern, entlang der Stadtmauern spazieren.
Tag 3 — Weiter nach Sveti Stefan, vor dem Damm ankern zum Mittagessen und Schwimmen, dann bei auffrischendem Maestral eine längere Etappe.
Tag 4 — Kurswechsel nach Norden, Übernachtung in Herceg Novi in der äußeren Bucht — guter Markt, einfache Kaimauer.
Tag 5 — Zurück durch die Verige-Enge in die innere Bucht. Vor Perast ankern, mit dem Dinghy zur Kircheninsel, Abendessen an Land.
Tag 6 — Kurzer Sprung nach Kotor, unter den Stadtmauern festmachen, in der Abenddämmerung zur Festung aufsteigen, bevor die Tagesausflügler kommen.
Tag 7 — Ruhiger Vormittagstörn zurück nach Tivat, auftanken, Übergabe. Eine bewusst entspannte Woche — die Distanzen sind kurz, es geht um die Ankerplätze, nicht um die Meilen.
Anreise und praktische Hinweise
Der Flughafen Tivat liegt zehn Minuten von Porto Montenegro entfernt und wird saisonal aus ganz Europa angeflogen. Der Flughafen Dubrovnik in Kroatien ist der größere Hub, etwa 90 Minuten Fahrt mit Grenzübertritt — im Sommer Wartezeit einplanen. Podgorica, die Hauptstadt, liegt weiter im Landesinneren als Alternative.
Montenegro nutzt den Euro, obwohl es nicht zur EU gehört, was vieles einfacher macht. Es liegt außerhalb des Schengen-Raums, also den Pass für die Grenze bereithalten. Die Charterformalitäten sind unkompliziert — die Marina kümmert sich um Crewliste und Vignette. Entlang der Küste wird verbreitet Englisch gesprochen. Ein ehrlicher Hinweis: Sowohl Kotor als auch Budva werden in der Hochsaison von Kreuzfahrtschiffen und Reisebussen angelaufen, die Städte sind also mittags am vollsten — segelt raus, kommt für die Abende zurück, dann entgeht euch das meiste davon.
Live-Flotte
Verfügbare Yachten in Montenegro.
21 yachts

Shiloh
Bareboat
Kotor, Montenegro

Xenia
Bareboat
Porto Montenegro, Montenegro

Atlanta
Bareboat
Porto Montenegro, Montenegro

Wave
Bareboat
Porto Montenegro, Montenegro

Satellite
Bareboat
Kotor, Montenegro

Merengue
Bareboat
Porto Montenegro, Montenegro

Lounge
Bareboat
Porto Montenegro, Montenegro

FLOW Yacht Club
Bareboat
Porto Montenegro, Montenegro

Kaptan Sevket
Crewed
Porto Montenegro, Montenegro

Nauti Cat
Bareboat
Kotor, Montenegro

Cancan
Bareboat
Porto Montenegro, Montenegro

Mambo 1
Bareboat
Porto Montenegro, Montenegro

Slide
Bareboat
Porto Montenegro, Montenegro

Soul
Bareboat
Porto Montenegro, Montenegro

Twist
Bareboat
Porto Montenegro, Montenegro

Foxtrot
Bareboat
Tivat, Montenegro

Jazz
Bareboat
Porto Montenegro, Montenegro

Blues
Bareboat
Porto Montenegro, Montenegro

Sadri Usta 1
Crewed
Porto Montenegro, Montenegro

Elena
Bareboat
Porto Montenegro, Montenegro

Azure
Bareboat
Tivat, Montenegro
Fragen zu Montenegro
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